Mittwoch, 10. Juni 2009

Fokker E III (M 14) Konstruktionszeichnungen

Der Fokker E ist eine Kopie des französischen Eindeckers Morane. Mit einigen Änderungen entstand ein nicht allzu guter Eindecker mit Flächenverwindung. Der E überzeugte als MG-Träger mit warhaft überlegener Feuerkraft.
Die größte Stückzahl erreichte der E III, der sich äußerlich kaum vom E II unterschied. Das Flugzeug hatte ebenfalls den 100 PS Umlaufmotor Oberursel U I und war mit einem Spandau LMG 08 MG bewaffnet. Der wesentliche Unterschied zu ihren Vorläufer bestand in der vergrößerten Tankanlage, welche die Flugdauer auf 2,5 h erhöhte.
Übereinstimmend wird eine erzeugte Anzahl von 416 E-Typen angenommen, davon sichere 270 E III. Dies ist jedoch ebenfalls fraglich, da eine Anzahl E II durch Umbauten auf E III Standard gebracht wurden.
Die Donaumonarchie erhilt 12 Fokker E III für die Armeeflieger und 6 für die Marine. Die Bestellung der LFT lautete am 7.Juni 1915 auf 12 und wurde später auf insges. 36 Fokker-Jagdeindecker erhöht. Der dringende deutsche Bedarf verhinderte eine schnelle Lieferung, sodaß die Anforderung wieder auf 12 Maschinen verringert wurde. Diese wurden von Februar bis Juli 1916 geliefert. Die LFT-Bezeichnung der Jagdeindecker war A III (03.41 - 03.50, 03.53, und 03.54). Als Werknummer aus diesem Lieferblock kämen 426 - 432 in Frage. Ende 1916 wurden die Maschinen wegen zunehmender Veralterung von der italienischen Front an die Ostfront verlegt und die verbliebenen endeten als Schulmaschinen. Einige wenige der Fokker erhilten an Stelle des LMG 08 ein synchronisiertes MG Schwarzlose M 7/12. Die kuk Marine übernahm im Mai und Juni 6 Fokker E III, welche die Dienstnummer A I bis A VI erhilten ( im September auf A 4 bis A 9 geändert) undgrößtenteils bis ins Frühjahr 1918 im Dienst blieben. Ihre Werknummern könnten 507 und 616 - 620 gewesen sein.

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